Historische Rosengärten

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Aus Knoblauch und Ackerschachtelhalm lassen sich leicht Mixturen herstellen, mit denen Sie ihre Rosen stärken können. Brühen, Tees oder Kaltwasserauszüge einiger Pflanzen helfen Rosen gesund zu bleiben. Denn in ihren Blättern und Trieben stecken Inhaltsstoffe wie Kieselsäure oder ätherische Öle, die einem Schädlingsbefall vorbeugen. Da die Stärkungsmittel günstig und einfach selbst herzustellen sind, lohnt sich der Einsatz auch bei Rosen.

Ein Knoblauch-Sud vertreibt zum Beispiel
Läuse: 75 g grob zerkleinerten Knoblauch wird in 1 Liter Wasser aufgekocht. Man lässt den Sud 10-15 Min. abgedeckt ziehen und siebt ihn anschließend ab. Nach 24 Std. verdünnen Sie den Ansatz mit 10 Litern Wasser.

Um einem Befall mit
Mehltau und Sternruß vorzubeugen, können Sie die Rosen im Sommer mit regelmäßig mit Ackerschachtelhalm-Brühe spritzen. 100 g frisches Schachtelhalmkraut wird 24 Std. in 1 Liter Wasser eingeweicht. Am nächsten Tag lassen Sie die Brühe eine halbe Stunde lang kochen. Verdünnen Sie die kalte Brühe mit 5 Litern Wasser.

Beim Besprühen der Pflanzen mit Stärkungsmitteln sollten Sie darauf achten, dass die Blüten nicht getroffen werden. Am besten sprüht man morgens bei bedecktem Himmel, damit die Blätter nicht verbrennen.
Copyright © 2010 Historische Rosengärten
Stand: 29.12.11