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Bei guter Bodenvorbereitung dürfen Rosen im 1. Jahr nach der Pflanzung nicht
gedüngt werden, damit sie gut einwurzeln.
Organischer Dünger wie abgelagerter Stallmist, Rinderdung, Kompost und Hornspäne
werden erst nach einiger Zeit wirksam und können daher schon im
Spätherbst/Winter gegeben werden. Sie haben den Vorteil, dass sie das Bodenleben
positiv beeinflussen und den Boden humoser werden lassen.
Schneller wirksame organisch-mineralische Dünger und spezielle Rosendünger
sollten im März/April mit Austrieb der Knospen und im Juli nach dem ersten
Blütenflor leicht in den
Boden eingearbeitet
werden. Bei trockenem Wetter vor und nach dem Düngen kräftig wässern, damit sich
die Nährstoffe lösen.
Wichtig: Ab Juli darf kein Stickstoffhaltiger Dünger mehr gegeben werden, da die
Rosentriebe sonst nicht richtig ausreifen können und frostgefährdet sind.
Richtig gedüngt bleiben Pflanzen besser in Form:
Im Handel gibt es spezielle Dünger für Rosen, wie etwa die Flüssigdünger
" Algoflash Rosendünger" (Compo) oder "Wuxal Rosendünger" (Bayer).
Sie enthalten viel Eisen, was einem Vergilben der Blätter vorbeugt.
Flüssigdünger sind für
Topfrosen wie
gemacht, da der Dünger mit dem Gießwasser ausgebracht wird. Sie wirken schnell,
man muss im Sommer aber mindestens alle zwei Wochen nachdüngen.
Für einen guten Start von Beetrosen sorgen mineralische Gartendünger in
Granulatform wie "Blaukorn Entec" (Compo). Sie werden Anfang April
gestreut. Im Juni zur Blütezeit und spätestens Ende Juli muss der Vorgang
wiederholt werden. Wer sich Arbeit sparen möchte, kann im Frühjahr stattdessen
sowohl Topf- wie auch bei Beetrosen Langzeitdünger wie
"Osmocote Rosen-Dünger" (Scotts Celaflor) streuen. Er wirkt etwa sechs Monate
und gibt die Nährstoffe abhängig von der Temperatur und Bodenfeuchte langsam an
die Pflanzen ab. Auch der Kompost eignet sich, um Rosen zu düngen. Als
organischer Dünger verbessert er das Bodenleben. Wichtig ist, alle Rosen im
August noch einmal kalibetont zu düngen, damit die Triebe im Winter aushärten.
Tipp: Rosen brauchen umso weniger Dünger, je häufiger und radikaler sie
zurückgeschnitten werden.
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